Kassenöffnungszeiten
Unsere Kinokassen sind täglich von
17.00 – 20.30 Uhr geöffnet
Außerhalb dieses Zeitfensters öffnen die Kassen immer eine halbe Stunde vor Beginn der jeweiligen Vorführung (Kinderfilm, Matinee, Spätvorstellung).
unser aktuelles Programm: das erschütternde Spielfilm-Doku-Drama DIE STIMME VON HIND RAJAB aus Gaza, der meistdiskutierte Film des Festivals von Venedig; das poetische Meisterwerk SILENT FRIEND von Ildikó Enyedi über die geheimnisvollen Beziehungen zwischen Menschen und Bäumen; MIDAS MAN, das packende Porträt des legendären Musikmanagers Brian Epstein, der die Karriere der Beatles erst richtig in Schwung brachte; und die gelungene Romanadaption UNGEDULD DES HERZENS nach Stefan Zweig.
Specials:
– Am Di. 10.2. setzen wir im Méliès die Reihe „Psychoanalyse trifft Film“ fort. Referent Simon Gadisa wird den berührenden Film BABAI- VATER zusammen mit dem Publikum diskutieren.
Demnächst: DAS BESTE LIEGT NOCH VOR UNS, FATHER MOTHER SISTER BROTHER, DUST BUNNY, WUTHERING HEIGHTS, MARTY SUPREME, DAS FLÜSTERN DER WÄLDER, GELBE BRIEFE, LA GRAZIA, NOUVELLE VAGUE
Klassiker auf der Leinwand: PRINZESSIN MONONOKE, SO FINSTER DIE NACHT, HARRY UND SALLY, LOST HIGHWAY, DER ELEFANTENMENSCH
Viel Vergnügen im Kino!
Das Team von LUMIÈRE und MÉLIÈS
Unsere Kinokassen sind täglich von
17.00 – 20.30 Uhr geöffnet
Außerhalb dieses Zeitfensters öffnen die Kassen immer eine halbe Stunde vor Beginn der jeweiligen Vorführung (Kinderfilm, Matinee, Spätvorstellung).
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser:innen. ASTRID LINDGREN – DIE MENSCHHEIT HAT DEN VERSTAND VERLOREN nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs. Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation vom Schrecken der Diktatur und des Terrors aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.
D 2025, 98 Min., OmU, FSK 12
Regie: Wilfried Hauke
Mit: Karin Nyman, Annika Lindgren, Johan Palmberg, Sofia Pekkari, Tom Sommerlatte, Edda Braune
Freitag 20.2. 17:30 Uhr
Sonntag 22.2. 20:15 Uhr
Montag 23.2. 17:30 Uhr
Dienstag 24.2. 17:30 Uhr
Für den„Filmjoker“, haben wir jeden Monat im Lumière eine Woche lang eine Vorstellung pro Tag reserviert. Das gibt uns die Möglichkeit, kurzfristig auf die Wünsche unseres Publikums zu reagieren. So können wir die Spielzeit besonders gut besuchter Filme direkt verlängern, anstatt sie erst ein oder zwei Monate später zu wiederholen. Oder wir können bundesweit erfolgreiche Filme kurzfristig ins Programm nehmen. Oder, oder, oder…
Welcher Film auf der Filmjoker-Schiene laufen wird, erfahren Sie natürlich rechtzeitig vorher hier auf der Webseite und durch unseren Newsletter.
In loser Folge findet man hier Aussagen von FilmemacherInnen über ihre Arbeitsweise und ihre persönliche Sicht auf Film und Kino. Es sind prägnante Zitate, die zum Nachdenken und manchmal auch zum Widerspruch einladen sollen.
Das Wort hat Bernardo Bertolucci:
In meinen Filmen wird das Publikum in die privilegierte Rolle eines Voyeurs gedrängt. Es identifiziert sich mit der Kamera und gewinnt Distanz zum Geschehen. Das ist der Gegenpol zum klassischen amerikanischen Kino, das auf unsichtbare Kamera und Identifikation mit den Figuren setzt. Bei mir wird das Publikum als Voyeur am Eintreten gehindert. Ich glaube, einen Film zu machen bedeutet, immer wieder den Blick des Kindes aufzunehmen, das seine Eltern beim Liebesakt beobachtet.
Bernardo Bertolucci (1941 – 2018), bedeutendster italienischer Filmemacher der 68er Generation. Wichtige Filme: Die Strategie der Spinne (1969), Der große Irrtum (1970), Der letzte Tango in Paris (1972), 1900 (1976), La luna (1979), Die Tragödie eines lächerlichen Mannes (1981), Der letzte Kaiser (1987), Der Himmel über der Wüste (1990), Die Träumer (2003)